Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen dankt Planern sowie Bauunternehmen und erfährt für unternehmerischen Mut höchste Anerkennung von Bund und Land

In Anwesenheit von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, Sachsen-Anhalts Minister für Wirtschaft und Arbeit Dr. Reiner Haseloff und Jürgen Stadelmann, Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und Umweltschutz des Landes Sachsen-Anhalt, wurde am 7. Juli 2010 im GKW Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen die Richtkrone gehisst.
Sie kündet von der Erweiterungsinvestition, mit der sich die Klärwerker für die stetig wachsenden Industrieabwasserströme - insbesondere aus dem ChemiePark Bitterfeld Wolfen - rüsten. Mit der Entscheidung, keinen weiteren BIOHOCH®-Reaktor zu errichten, sondern der noch energieeffizienteren anaeroben Abwasserbehandlung den Vorzug zu geben, setzt das Unternehmen ein weiteres Mal ein Zeichen für umweltpolitisches Engagement. Dabei beschreitet das GKW Neuland, denn bislang gibt es keine technologisch vergleichbare Anaerobanlage, die bei so hohen Salzbelastungen arbeitet.